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Blade mSR X - Papierhauben (Paper Canopies) Blade mSR X vs. Blade mSR

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Blade mSR X vs. Blade mSR

Ist der mSR X ein würdiger Nachfolger für den mSR?

Auf dieser Seite möchten wir Euch vor allem die Unterschiede im Aufbau der beiden Fixed-Pitch-Microhelis erläutern, aber auch auf Unterschiede beim Flugverhalten eingehen. Wie auf dem Bild oben zu sehen, hat sich auch im Design der Haube etwas getan. Die rot-weiß-schwarze Farbgebung sieht schick aus und sorgt jederzeit für eine gute Lageerkennung. Das Sichtfenster ist semitransparent verchromt, damit die blaue LED durchscheinen kann (allerdings leider nur auf einer Seite, da die Platine längs eingebaut ist). Im Vergleich zum mSR sitzt beim mSR X die Haube etwas höher, sodass der letztere eine größere Bodenfreiheit hat. Das Landegestell des mSR X ist zwar nahezu identisch aufgebaut wie beim mSR X, allerdings ist es etwas dicker und somit stabiler. Es passt übrigens nicht an den mSR, da der Abstand der "Befestigungspins" beim mSR etwas geringer ausfällt. Und natürlich hat der mSR X keine Paddelstange mehr! Diese wurde durch das elektronische 3-Achsen-Stabilisierungssystem AS3X ersetzt. Mit Verschwinden der Paddelstange, hat der mSR X auch andere Rotorblätter bekommen. Im Vergleich zum mSR sind sie um einiges schmaler, haben eine geringere Schränkung (d.h. sie erzeugen weniger Auftrieb) und sind um einiges härter bzw. weniger elastisch. Außerdem sind sie an den Spitzen nicht nach oben gebogen. Um den geringeren Auftrieb der neuen Rotorblätter zu kompensieren, besitzt der mSR X im Vergleich zum mSR eine höhere Rotordrehzahl. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Drehzahl den Rotorblättern angepasst wurde, sondern eher anders herum:-).

Unterschiedliches Design bei den Rotorblättern

Durch das Wegfallen der Paddelstange hat sich natürlich der Aufbau des gesamten Rotorkopfs deutlich vereinfacht (siehe 3. Bild - links: mSR / rechts: mSR X). Während die Taumelscheibe des mSR im 90°-Winkel von beiden Seiten angesteuert wird (also um 45° gedreht), geschieht dies beim mSR X im 90°-Winkel direkt von vorne und der linken Seite. Wie die Taumelscheibe des mSR besitzt auch die des mSR X jeweils 2 kurze und zwei lange Kugelköpfe. Ab Werk sind die Verbindungen zu den Rotorblatthaltern an den langen Kugelköpfen montiert.

Unterschiede im Rotorkopfaufbau

Während der Wegfall der Paddelstange im Rotorkopf Platz schafft, muss allerdings Platz für das nun notwendige Stabilisierungssystem geschaffen werden. Daher wurde die Platine des mSR X vergrößert und ist daher auch in Flugrichtung längs eingebaut. Dies hat auch zur Folge, dass der Motor des Hauptrotors aus Schwerpunktsgründen nun auf die rechte Seite gewandert ist. Leider ist die Platine mit der ganzen Elektronik und Stecker im hinteren Bereich nach unserem Geschmack kein schöner Anblick. Daher haben wir unserem mSR X eine neue Haube verpasst (nähere Infos hierzu findet Ihr hier).

Unterschiede in der Anordnung der Elektronik

...der Servos und des Motors

Während die Hauptrotorwelle beim mSR von hinten gesehen schief nach rechts eingebaut ist (damit der Heli selbst nicht so schräg in der Luft hängt), ist dies beim neuen mSR X nicht mehr der Fall. Zudem wurden die Aufnahmestäbe der Haube auch verbessert, indem sie im ersten Stück einen etwas geringeren Durchmesser haben. Dadurch wird die Haube besser fixiert und man drückt sie nicht zu weit nach innen.

mSR X: Die Hauptrotorwelle ist nicht mehr "schief"

Da beim mSR X die Hauptrotorwelle nun gerade eingebaut ist, ist auch der Heckrotor nicht mehr leicht nach unten geneigt. Zudem ist der Heckrotor beim mSR X durch einen Käfig geschützt. Gerade die erste Serie des mSR hatte hier das Problem, dass sich bei einem Crash der Motor in seinen Einzelteile auflösen konnte. Der Heckrotor an sich ist beim mSR X derselbe wie beim mSR.

Verbesserter Schutz des Heckmotors

Nun aber zu den Flugeigenschaften: Der Blade mSR fliegt ja eigentlich für seine Größe sehr gut, allerdings besitzt er eine unschöne Eigenschaft. Aufgrund seiner Konstruktion mit der um 45°-versetzten Paddelstange schwebt er zwar sehr stabil, allerdings möchte der mSR auch immer wieder in diese Position zurück. Dies führt dann im Flug dazu, dass er zu pendeln bzw. kreiseln anfängt und man das Gefühl hat, er sei an einer unsichtbaren Schnur aufgehängt. Dieses Kreiseln kann so stark werden, dass man dies nicht mehr abfangen kann. Dieses Phänomen hat man beim mSR X zum Glück nicht mehr! Lässt man die Knüppel am Sender los, behält der mSR X seine Flugrichtung bei. Allerdings kippt er wenn man die Knüppel beim Schweben loslässt nicht wie ein Collective-Pitch Heli weg, sondern driftet ab. Über dieses Verhalten freuen sich natürlich alle, die schon Erfahrung mit Collective-Pitch-Helis haben. Beim mSR X handelt es sich vom Flugverhalten her um ein "Zwischending" aus bislang bekannten Fixed-Pitch- und Collective-Pitch-Helis. Wie alle kleinen Fixed-Pitch-Helis mag auch der mSR X keine Linkskurven. Diese sind, gerade beim Fliegen im Wohnzimmer, recht anspruchsvoll zu steuern. Man muss den mSR X hierbei mit "Roll" nach rechts in der Bahn halten. Hat man sich mal an das Flugverhalten des mSR X gewohnt, wird man ihn sehr schnell zu schätzen wissen! Denn so präzise, wendig und agil wie sich dieser im Wohnzimmer bewegen lässt, ist zur Zeit kein anderer Heli in dieser Größe! Für Koax-Umsteiger und diejenigen ohne Collectiv-Pitch- bzw. Simulatorerfahrung ist das Beherrschen des mSR X gerade am Anfang und auf begrenztem Raum sicherlich nicht einfach. Von daher wäre eigentlich der mSR oder der Solo Pro von Nine Eagles als Zwischenschritt sicherlich kein Fehler. Unserer Meinung nach ersetzt der mSR X auch den mSR nicht, sondern er schließt eher die Lücke zwischen mSR und mCPX. Horizon Hobby wäre sicherlich gut beraten, den mSR wieder ins Programm zu nehmen, denn insbesondere beim Fliegen von Pirouetten ist der mSR doch (dank einprogrammiertem Gier-Nick-Mixer) deutlich einfacher zu steuern.

Wichtiger Hinweis

Geflogen sind wir den mSR X übrigens immer mit dem MLP4DSM 4-Kanal DSM2-Sender vom Blade mSR.

Fazit: Beide haben ihre Daseinsberechtigung


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