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Tuning "T-Rex 500 ESP"

1. Austausch des Brushless-Controllers

Nachdem bereits nach dem 2. Flug der Original-Alignregler ausfiel, habe ich kein Vertrauen mehr in die Alignregler. Bei einigen Bekannten funktionieren diese zwar schon über längere Zeit tadellos, andere hingegen hatten auch schon mit Ausfällem zu kämpfen. Grob geschätzt hatten ca. 30% der Alignregler aus meinem Bekanntenkreis bereits einen Defekt. Sicherheitshalber habe ich einen Jazz 80-LV der Firma Kontronik eingebaut und bin bislang damit sehr zufrieden.

2. Flybarless-Umbau

Da der Trend in letzter Zeit immer mehr in Richtung "flybarless" (paddellos) geht und mit dem Microbeast von BEASTX ein preislich attraktives System auf den Markt gekommen ist, welches in diversen Foren in den höchsten Tönen gelobt wurde, habe ich mich entschieden, meinen (Markus') T-Rex 500 ESP zu "entpaddeln"...

Nachdem ich lange darauf gewartet hatte, ist das Microbeast von BEASTX (freakware) samt Flybarless-Rotorkopf endlich gekommen. Leider fehlte noch der Taumelscheibenmitnehmer, der allerdings verfügbar war als ich bestellt hatte... Ich habe mich daher gleich mal bei freakware beschwert und bekam postwendend einen Taumelscheibenmitnehmer zugeschickt - klasse! Der Umbau auf den Align Flybarless-Rotorkopf stellt überhaupt kein Problem dar und ist sehr schnell erledigt. Auf dem Bild unten fehlt noch der Taumelscheibenmitnehmer, außerdem ist oben auf dem Hauptrotorkopf die "Pitchlehre" montiert, durch welche man die Paddelstange zum Einstellen der Pitchwerte mittels Pitchlehre stecken kann. Ganz ohne Paddelstange geht es also doch nicht, zumindest wenn man keine elektronische Bevelbox hat;-). Ich habe alle Kabel neu verlegt und mit Gewebeschlauch versehen (da wo es sinnvoll ist). Ich habe mich entschieden, die Kabel vom Microbeast nach hinten zu führen, da dies praktischer ist und v.a. weil kein Zug/Druck auf den Kabeln sein darf.
Zusätzlich habe ich noch einen Pufferakku (Eneloop 4,8V 800 mAh) verbaut, weil bei Paddellosssystemen der Stromverbrauch höher ist und da das BEC des Jazz 80-LV überfordert sein kann.

Wie auf dem Bild zu sehen, habe ich dem T-Rex 500 ESP auch neue Hauptrotorbätter gegönnt. Die Maniacs wurden gegen Radix Blades getauscht. Der Grund liegt darin, dass die Maniacs relativ viel Vorlauf haben, was für das paddellose Fliegen ungeeignet ist, da dadurch höhere Kräfte auf die Mechanik und insbesondere auf die Taumelscheibenservos wirken. Die Radix Blades von Curtis Youngblood dagegen haben nur einen sehr geringen Vorlauf.
Seitens der Mechanik mussten noch die Kugelköpfe an den Taumelscheibenservos auf die innerste Position gesetzt werden.

Nun zur Programmierung:
Das Microbeast lässt sich sehr einfach mittels eines Tasters und der Fernsteuerung (Mode "H-1" einstellen!) über LEDs programmieren. Hält man sich an die Anleitung (ich habe selten eine bessere Anleitung gesehen) kann nichts schiefgehen. Über verschiedene Menüpünkte, die über LEDs am Microbeast angezeigt werden, wird alles direkt am Microbeast eingestellt (mit dem Heckknüppel der Fernsteuerung). Bedenken, dass das Ganze unübersichtlich/verwirrend sein könnte, muss man nicht haben. Zwar ist noch ein USB-Adapter erhältlich, der wird aber nicht unbedingt benötigt. Der Vorteil dieser Programmierart ist halt, dass man auf dem Flugplatz ohne Notebook alles einstellen kann.
Nachdem alles eingestellt war und die Regelparameter auf Werkseinstellung gelassen wurden, konnte es endlich losgehen. Beim Abheben darf man nur Pitch geben, nicht mit Roll/Nick arbeiten. Also einfach Gas gegeben und er hob ab... und lag wunderbar in der Luft. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen rumschweben, doch da alles perfekt klappte, konnte ich mich nicht beherrschen und habe Flips (Nick/Roll), Turns und Rückenschweben ausprobiert. Alles hat wunderbar geklappt. Loopings habe ich mir verkniffen, weil auf dem Feld hinterm Haus nicht so viel Platz ist...
Gerade bei den Flips fiel auf, dass die Wendigkeit über Nick/Roll noch etwas gesteigert werden kann. Dafür gibt es verschiedene Einstellungen (vgl. Expo) am Microbeast. Darüber habe ich den 500er noch etwas "giftiger" gemacht. Ein besonderes Schmankerl ist die Pirouettenoptimierung, die verhindert, dass der Heli bei Pirouetten rumeiert...

Der T-Rex 500 ESP nach dem Flybarless-Umbau.

3. Neuer Motor

Bereits bei der Erstmontage hatte ich es geschafft, ein Gewinde bei der Motor Montage "herauszudrehen" und die Schraube zu "versauen". Da der Original-Motor jedoch 4 Löcher hat, kann er einfach um 90° gedreht wieder mit einer neuen Schraube befestigt werden. Durch Abstürze und Umbauten, habe ich jedoch das Kunststück vollbracht, auch ein zweites Gewinde zu zerstören. Dies hatte zur Folge, dass der Motor nicht mehr korrekt befestigt werden konnte. Da er eh schon relativ viele Flüge auf dem Buckel hatte, fiel es mir nicht schwer, einen neuen Motor zu kaufen.
Ich habe mich für den RS 330.15 14 Wdg. 8 Pol inklusive Zusatzlüfter (unteres rot eloxiertes Teil auf dem Bild) entschieden. Hersteller ist Rolf Strecker aus Aspach (schwäbische Spitzenqualität;-)). Dieser Motor wurde zusammen mit freakware speziell für den T-Rex 500 entwickelt und ist extrem kompakt und leicht. Daher musste auch der Eneloop-Pufferakku nach vorne wandern, um den korrekten Schwerpunkt beizubehalten. Zusammen mit einem 14T-Ritzel komme ich nun bei 80% Regleröffnung auf 2850-2900 rpm. Ach ja, zuvor musste noch eine Abflachung auf die Welle gedremelt werden. So hatte ich endlich mal einen Grund, mir einen Dremel zu kaufen... Tipp: Den Motor dazu in eine Plastiktüte stecken und nur die Welle herausschauen lassen. So kann verhindert werden, dass durch die Magneten des Motors Späne angezogen werden können.

Der neue Strecker-Motor mit Zusatzlüfter

4. Neue Haube im ehelis.de-Look

Für die Saison 2012 hat Markus' Align T-Rex 500 ESP flybarless eine neue Haube mit ehelis.de-Aufschrift bekommen. Unser Dank geht an Olli (Custom Canopy by OT) für die erstklassige Arbeit!


5. Chassismodifikation für größere Akkus

Nachdem die Verwendung größerer Akkus, wie z.B. dem "SLS APL 2650mAh 6S1P 22,2V 30C+/60C" oder gar dem "Turnigy 3000mAh 6S1P 22,2V 30C", mit der gelb-schwarzen Haube gerade so möglich war, mussten wir uns für die Custom Canopy im ehelis.de-Design etwas einfallen lassen, denn diese sitzt etwas enger, weshalb die beiden genannten Akkus nicht genügend Platz haben. Daher wurde einfach ein Stück des Chassis abgetrennt. Dies ist mit einer Diamanttrennscheibe und einem Dremel überhaupt kein Problem und in ca. einer halben Stunde erledigt. Auf die Steifigkeit des Chassis hat diese Modifikation keinen negativen Einfluss.

Modifiziertes Chassis - Grün: entferntes Stück

Da der T-Rex 500 ESP nicht zerlegt werden sollte, wurde wie folgt vorgegangen:

Tuning- & Ersatzteile gibt's z.B. bei...

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